Ökologisch & ökonomisch nachhaltig handeln.

Die Firma EHRET setzt verstärkt auf den Einsatz von recyceltem Aluminium. Objektbezogen können wir den Einsatz von Sekundäraluminium mit bis zu 80 % bescheinigen.
Eine umweltgerechte Produktentwicklung beginnt bereits bei der Auswahl geeigneter Rohstoffe und Materialien. Unser Ziel ist es, Produkte zu fertigen, die bei optimaler Funktionalität ein Minimum an Ressourcen und Energie benötigen.
Aluminium steht regelmäßig in der Diskussion — zu Recht, was den Primärenergieaufwand bei der Erstproduktion betrifft. Was dabei oft unberücksichtigt bleibt: Aluminium verliert beim Recycling keine Materialeigenschaften und kann theoretisch unbegrenzt wieder eingeschmolzen werden. Hinzu kommen Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten — Eigenschaften, die die Lebensdauer des Produkts und damit den Ressourceneinsatz über den gesamten Lebenszyklus erheblich senken.
Aluminiumrecycling
Aluminium kann ohne wesentliche Qualitätseinbußen recycelt werden. Nach Angaben verschiedener Fachquellen benötigt die Herstellung von Sekundäraluminium aus recyceltem Material im Durchschnitt bis zu 95 % weniger Energie als die Herstellung von Primäraluminium aus Bauxit – abhängig von den jeweiligen Produktionsverfahren und dem verwendeten Energiemix.
Schätzungen zufolge befinden sich heute rund 75 % des weltweit jemals produzierten Aluminiums weiterhin im Nutzungskreislauf. Zudem kann das Recycling von einer Tonne Aluminium gegenüber der Primärproduktion erhebliche Mengen an Rohstoffen und Treibhausgasemissionen vermeiden. Häufig werden Einsparpotenziale von bis zu sechs Tonnen Bauxit und bis zu neun Tonnen CO₂-Äquivalenten je Tonne recyceltem Aluminium genannt. Weltweit trägt das Aluminiumrecycling nach Branchenangaben dazu bei, jährlich mehr als 100 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen gegenüber der Primärproduktion zu vermeiden.
Hinweis: Die genannten Werte basieren auf Durchschnitts- bzw. Branchenangaben. Die tatsächlichen Energie-, Rohstoff- und Emissionseinsparungen können je nach Produktionsverfahren, Materialqualität und regionalem Energiemix variieren.